Ist mein Kind so reif wie eine braune Banane?

Ist mein Kind so reif wie eine braune Banane?

Wenn du als Mama nach bei Google nach Beikost suchst, in deinem Babyratgeber liest oder deine Mamafreundinnen sich angeregt über die erste Karotte in Babys Mund unterhalten. Spätestens dann hörst du bestimmt das Wort Beikostreifezeichen das erste Mal. Ok, BEIKOST ist mir soweit klar (obwohl alleine dieses Wort wieder einen eigenen Blogbeitrag wert ist). REIFEZEICHEN? Hmmmm, kenn ich daran, dass die Banane braun ist 😊. Ja richtig, aber wir wollen ja unsere kleinen Rocker nicht in dem Sinne reifen lassen, sondern rausfinden, ob sie REIF dazu sind, die ersten Erfahrungen mit der farben- und geschmackvollen Welt der Lebensmittel zu machen. Was also müssen wir beachten: Beikostreifezeichen sind Anzeichen, die darauf hindeuten, dass ein Baby bereit ist, feste Nahrung neben der Muttermilch oder Säuglingsnahrung zu sich zu nehmen. Welche Anzeichen diese sind, erfährst du hier:

  1. Dein Rocker kann den Kopf alleine halten und stabilisieren.
  2. Dein Rocker kann aufrecht sitzen und braucht eventuell nur eine kleine Unterstützung sitzend auf deinem Schoß oder im Hochstuhl. Dein Rocker sollte aber nicht mehr schwanken oder zusammensacken.
  3. Dein Rocker zeigt Interesse am Essen und versucht, sie zu ergreifen oder in den Mund zu stecken. Wichtig ist hierbei die Hand-Mund-Koordination die funktionieren sollten. Dein Rocker sollte die Lebensmittel selbst zum Mund führen können. Kauen und Schmatzen sind auch gute Anzeichen.
  4. Dein Rocker hat in den ersten Monaten einen ausgeprägten Zungenstoßreflex, dieser ist ein angeborener Abwehrmechanismus, der dein Rocker ab Geburt vor dem Verschlucken schützt. Dieser verschwindet innerhalb des ersten Lebensjahres und lässt so dein Rocker das Essen wieder herausschieben, wenn es dies nicht möchte.
  5. Dein Rocker lässt sich nicht mehr ausschließlich durch das Saugen an der Brust oder der Flasche beruhigen.

Ganz wichtig! Sollte dein Rocker das Essen durchgehend wieder nach draußen befördern, bei den ersten Beikost Versuchen, lasst es sein und versucht es zu einem späteren Zeitpunkt wieder. Es hat keinen Zweck, macht deine Rocker und dich unglücklich, wenn der Löffel vom ersten Brei verweigert oder wieder mit der Zunge ausgestoßen wird. Es ist wichtig, dass wir als Eltern auf diese Zeichen achten, um sicherzustellen, dass die Rocker bereit sind, feste Nahrung zu sich zu nehmen. Wenn die Rocker nicht alle diese Anzeichen zeigt, kann es besser sein, noch etwas zu warten, bevor man mit Beikost beginnt. Es gibt kein MUSS in der Beikost, wann dein Baby anfangen muss zu essen. Empfohlen wird von vielen Seiten ab dem 4. Monaten, auch die Mamas in meiner Umgebung, kriegen dann schnell den Druck von außen oder haben das Gefühl ihr kleiner Schatz wird nicht mehr genug satt. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfiehlt den Beikoststart ab 6 Monaten. Doch egal bei welchem Thema, jedes Kind ist anders und gerade was Essen betrifft, muss hier jeder seinen eigenen Weg gehen und genau sehen, wie sich das Kind entwickelt. Wie war das bei uns? Der Rocker hat mit 5 Monaten seinen ersten Breilöffel bekommen, zunächst sah es super aus, dann hab ich schnell gemerkt, dass der Löffel und der Brei wieder rauskommt, ich selbst hatte durchgehend Druck. Es war kein schönes Erlebnis für uns beide. Also wurde alles eingefroren und erst im 7. Monat, als er dem Opa im Urlaub den Fisch vom Teller zog 😉 haben wir gestartet. Und es hat von Beginn an gut funktioniert. (Der eingefrorene Brei haben wir als Nudelsoße verwendet).  Die Rockerin übrigens hatte es eiliger und war schneller fit und hat mit 5 Monaten begonnen, unser Weg war bei beiden Baby Led Weaning. Was bei uns so gegessen wird, schon seit klein auf, was für Rezepte wir probiert haben und vieles mehr findest du auch auf meiner Instagram oder Facebook Seite.